Dr. Schneidereit Kieferothopädie

Fast jeder trägt eine.
Du auch?

Ob fest, lose oder unsichtbar. 
Es gibt viele Möglichkeiten

Der Wunsch nach einer Zahnkorrektur ist bei Kindern in der Regel funktionell begründet. Nicht richtig verzahnende Zähne können Ursachen von Kiefergelenksbeschwerden, Nacken- und Schulterbeschwerden, Kopfschmerzen und Ohrgeräuschen sein. Die Zahnkorrektur kann heute mit nahezu unsichtbaren Zahnspangen erfolgen, so dass sie unauffällig und federleicht zu einem strahlenden Lächeln finden. Wichtig bei jeder kieferorthopädischen Behandlung ist ein karies- und entzündungsfreies Gebiss.

Feste Zahnspange (Multiband)

Eine feste Zahnspange besteht aus vielen einzelnen Teilen. Zusammengefasst besteht eine feste Spange besteht aus Brackets, Bändern und Bögen. Die einzelnen Bestandteile sind aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt.

Ein Bracket ist ein kleines, meist rechteckiges Plättchen, das auf die Zähne geklebt wird. Brackets gibt es aus unterschiedlichen Materialien, wie zum Beispiel Metall, Keramik oder Kunststoff. Am bekanntesten dürften wohl die Metall Brackets sein. Brackets gibt es außerdem in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. 

Keramikbrackets werden meist auf Wunsch des Patienten geklebt, da diese nahe durchsichtig sind. Diese sind weniger auffällig und besonders werden aber in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.

Mädchen mit Zahnspange

Lose Zahnspange

In die Rubrik „lose Zahnspangen“ fallen die aktiven Platten sowie funktionsorthopädische Geräte wie Aktivator, Bionator und Funktionsregler. Aktive Platten Aktive Platten sind herausnehmbare Zahnspangen, die sowohl für den Ober- als auch den Unterkiefer eingesetzt werden können. Sie bestehen aus einer Gaumenplatte aus Kunststoff sowie aus Schraubverbindungen und Metalldrähten. Die in die Gaumenplatten eingelassenen Bögen und Halteelemente aus Draht liegen auf den Zähnen auf. Während die Gaumenplatte den Kiefer streckt und dehnt, um ausreichend Platz für die Zahnbewegungen zu schaffen, bringt der Drahtbogen die Einzelzähne gleichzeitig in die gewünschte Position. Die Zahnspange wird über integrierte kiefer­orthopädische Stellschrauben so lange angepasst, bis die gewünschte Ausformung der Kiefer und Zahnbögen erreicht ist. Die Einstellung nehmen unsere Patientinnen und Patienten nach entspre­chender Einweisung in der Regel selbst vor. Eine aktive Platte sollte mindestens 16 Stunden, besser jedoch 22 Stunden täglich getragen werden, um einen langfristigen Erfolg zu erzielen. Funktionskieferorthopädische Zahnspangen (FKO) Funktionskieferorthopädische Apparaturen wie Aktivator, Bionator und Funktionsregler gehören ebenfalls zu den losen bzw. herausnehmbaren Zahnspangen. Diese Geräte werden, anders als die aktiven Platten, nicht mit speziellen Befestigungen und durch Kräfte von außen, sondern durch die Aktivität der Mundmuskulatur und des umgebenden Weichgewebes im Mund gehalten. Die Strukturen des Kiefers und des Mundes werden auf diese Weise bestens trainiert. Ziel dieses „Trainings“ ist es, den natürlichen Wachstumsprozess des Körpers zu nutzen, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Oberkiefer und Unterkiefer zu erreichen. Bei einem Missverhältnis zwischen beiden Kiefern passen die Zähne nicht aufeinander – eine Konstellation, die sich zum Beispiel in einen Überbiss (hervorstehendes Kinn) oder Rückbiss (fliehendes Kinn) niederschlagen kann. Werden Kieferfehlstellungen nicht behandelt, drohen später behandlungsbedürftige Kiefergelenksprobleme, Zahnverlust und vielen andere gesundheitliche Funktionsstörungen.

Lingualtechnik

Incognito™ korrigiert Zahnfehlstellung nahezu unsichtbar auf der Innenseite Ihrer Zähne Incognito™ korrigiert schiefe Zähne auf höchst ästhetische Weise. Das Besondere an dieser festen Zahnspange: Sie wird mit individuell an den Patienten angepassten Brackets auf der Innenseite der Zähne – also zungenseitig (lateinisch: lingual) – aufgeklebt. Dadurch ist die feste Zahnspange für Ihr Gegenüber unsichtbar. Sie müssen weder im Beruf noch im privaten Umfeld erklären, warum Sie sich für eine Zahnkorrektur entschieden haben. Die Zahnspange bleibt inkognito!

Invisalign® Teen

Dank Invisalign Teen kommen seit einiger Zeit auch Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 19 Jahren in den Genuss der unsichtbaren Zahnkorrektur mit den transparenten Zahnschienen. Invisalign teen weist alle Vorzüge des bewährten invisalign-Systems auf. Es berücksichtigt darüber hinaus die Besonderheiten des jugendlichen Gebisses und des noch nicht abgeschlossenen Kieferwachstums.


Invisalign Teen passt sich in idealer Weise den Bedürfnissen, Aktivitäten und dem Lebensstil moderner Teenager an. Zum Sporttreiben, Spielen von Blasinstrumenten, zum Essen und zur Mundhygiene – durchaus aber auch mal für den Besuch in der Disco – können die Aligner herausgenommen werden. Ein blauer Indikator kontrolliert die Tragezeit. Je länger ein Aligner getragen wird, umso blasser wird die Farbe. Auch die Mundhygiene wird einfacher als bei festsitzenden Brackets. Die Zähne lassen sich effektiv putzen und mit Zahnseide reinigen.